PhoenixD

E-Mail:  stucki@match.uni-hannover.de
Team:  Martin Stucki, Christoph Schumann
Jahr:  2019
Förderung:  DFG
Laufzeit:  7 Jahre
Weitere Informationen https://www.phoenixd.uni-hannover.de

Optische Präzisionssysteme schnell und kostengünstig mittels additiver Fertigung realisieren: Dies ist die Vision von PhoenixD. Forschende aus dem Maschinenbau, der Physik, der Elektrotechnik, der Informatik und der Chemie arbeiten in Zukunft gemeinsam an der Simulation, Herstellung und Anwendung optischer Systeme. Bislang werden solche Systeme zumeist auf Glasbasis in kleinteiligen Arbeitsschritten, oftmals sogar in Handarbeit, hergestellt. Experten der unterschiedlichen Disziplinen wollen nun zusammen an einem digitalisierten Fertigungssystem arbeiten, sodass individualisierte Produkte realisiert werden können.

Ein Teil diese Forschung umfasst die Herstellung optischer Systeme mithilfe von Folien, die in kontinuierlichen Laminierprozessen gefügt werden. Die Ausrichtung der aktiven Schichten zueinander ist dabei eine eine neue Herausforderung, weil sie "inline" realisiert werden soll. Dafür forscht das match an der Gestaltung von Systemen, in denen sich die Komponenten z.B. durch einbringen von elektrostatischen Kräften selbstständig zueinander ausrichten. Dieser Schwerpunkt wird auf den Seiten zur Self-Assembly detaillierter beschrieben.

Ein anderer Schwerpunkt liegt auf der Steigerung der Produktqualität bzw. Funktionalität durch Nutzung der Mess- und Simulationsdaten der Produktionsprozesse. Eine „Predictive Quality“ soll durch die Erfassung aller die Montage relevanten Größen erreicht werden, inklusive Toleranzen und Montageabweichung. Aus diesem Grund arbeitet das match an der physikalischen Simulation von Fügeprozessen mit UV-härtenden Klebstoffen, da der auftretende Schrumpf bisher nicht berücksichtig werden kann. Dieser Schwerpunkt wird in Zukunft der Website noch detaillierter beschrieben.

Ansprechpartner: Martin Stucki, Christoph Schumann