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Aus der Forschung: Roboterentwicklung – in Zukunft zählt Weichheit

Aus der Forschung: Roboterentwicklung – in Zukunft zählt Weichheit

© match / Jahn

Weich, flexibel, anschmiegsam: So sehen die Roboter der Zukunft aus. Das Institut für Montagetechnik (match) treibt die Entwicklung voran und koordiniert das DFG-Schwerpunktprogramm „Soft Material Robotic Systems“, an dem sich deutschlandweit zwölf Forschungsgruppen beteiligen.

Roboter aus weichen Materialien bieten eine hohe Flexibilität. Sie schmiegen sich an ihre Umgebung an, ohne dass es zu einer Beschädigung am Roboter, an der Umgebung oder den zu handhabenden Objekten kommt. Softe Roboter bieten somit Vorteile in der industriellen Mensch-Roboter-Kollaboration und der Greiftechnik, aber auch in der Medizintechnik.

Mit der erhöhten Flexibilität gehen jedoch auch neue Herausforderungen einher. Diesen Herausforderungen widmen sich zwölf Forschungsgruppen aus ganz Deutschland im DFG-Schwerpunktprogramm „Soft Material Robotic Systems“ (SPP2100). Sie setzen in ihren Projekten unterschiedliche Schwerpunkte – vom Design weicher Aktorsystemen über die Modellierung weicher Komponenten bis hin zur Regelung und Sensorik für softe Robotersysteme. Im Bild zu sehen ist beispielsweise ein softer pneumatischer Aktor mit Bewegungsfreiheiten in allen Raumrichtungen.

Das match koordiniert das gesamte Projekt, ermöglicht eine enge Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Gruppen und organisiert beispielsweise Sommerschulen.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie hier  auf unserem Portal "Produktionstechnik Hannover informiert" - PHI. Weitere Informationen zum Schwerpunktprogramm "Soft Material Robotic Systems" unter www.spp2100.de.