Zirkuläre Produktentstehung durch Integration von Remanufacturing und Produktgenerationsentwicklung mithilfe digitaler Produktinstanzen (CIRCE)
| Jahr: | 2026 |
| Förderung: | Mittel des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und des Landes Niedersachsen Programmgebiet Stärker entwickelte Region (SER) |
Teilprojekt: Circular Product Creation LUH
Ziel des beantragenden Innovationsverbunds ist eine deutliche Steigerung der Wiederverwendung gebrauchter, industrieller Komponenten. Hierzu wird das Konzept der zirkulären Produktentstehung verfolgt. Anstatt gebrauchte Komponenten ausschließlich als Ersatzteile in gleichartigen Produkten zu nutzen, sollen diese gezielt in die Entwicklung neuer Produktgenerationen integriert werden. Durch diesen Cross-Industry-Ansatz entstehen neue Anwendungs- und Wertschöpfungspotenziale, insbesondere bei komponentenübergreifenden Funktionsgruppen. Damit leistet der Verbund einen zentralen Beitrag zur Umsetzung zirkulärer Wertschöpfung in produzierenden Industrien. Für diesen neuartigen Cross-Industry-Ansatz bedarf es einer flexiblen Demontage von gebrauchten Bauteilen sowie einer ganzheitlich abgestimmten Produktionsprozessplanung für die Herstellung neuer Produkte. Herkömmliche Ansätze stoßen hierbei für kleine Losgröße an ihre Grenzen - insbesondere in Hinblick auf Flexibilität, Materialeffizienz und Wirtschaftlichkeit. Das Teilprojekt der Leibniz Universität Hannover zielt in Kooperation mit den Praxispartnern auf die Implementierung eines automatisierten aber dennoch flexiblen Demontagesystems zur optimalen Entnahme von gebrauchten Komponenten sowie auf die anschließende Planung und Steuerung flexibler und wirtschaftlicher Produktionsprozesse in der zirkulären Produktentstehung ab.